Seegfrörni

Seegefröni auf dem Pfäffikersee nach 6 Jahren. Wir genossen die Zeit auf dem See, es war ein tolles Gefühl. Alle Leute sahen sehr glücklich aus. Auch auf dem Hafen von Rapperswil war eine gute Stimmung. Der Hafen war seit 24 Jahren das erste Mal wieder zum Begehen freigegeben.

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Veröffentlicht unter Kanton Zürich, Schweiz

Piz Languard 3265m

Wieder mal hatten wir extremes Wetterglück. Wir buchten die Chamanna Georgy schon zeitig im Voraus und die Tour war auch schon früh geplant. Zum Glück zeigte sich schon bald ab, dass das Wetter traumhaft werden sollte und somit der Tour nichts entgegen stehen konnte. Schön, dass es mal wieder nach Graubünden ging, hier war ich schon lange nicht mehr.

Nach 30 Minuten länger Schlaf als geplant, ging es mit dem Auto über den Julierpass nach Pontresina. Eigentlich wollten wir mit der Bahn von dort zur Bernina Suot fahren, nahmen dann allerdings doch das Auto. Von dort geht es zunächst recht flach, jedoch nach ca. 1 Stunde ein wenig steiler bergauf bis auf die Fuorcla Pischa. Mit der Zeit zogen so einige Wolken auf und verdeckten ein wenig die Sicht auf Piz Bernina und Co. Oben auf dem Pass angekommen lag eine andere Welt vor uns: steinig, verschiedene Farben; ja fast ein wenig mystisch. Zwischenzeitlich hat es mich ein wenig an eine Vulkanlandschaft erinnert. Den Piz Languard konnten wir schon sehen und gingen ein wenig auf ihn zu. Schon bald haben wir auch dieChamanna Georgy ausmachen können. Wir liefen zunächst auf einem Höhenweg entlang, dann jedoch unterhalb der Hütte ging es noch 300 Höhenmeter ein wenig mehr zur Sache. Der Weg ist grundsätzlich nicht schwierig, gut markiert (rot-weiss); hier und da kommt man ein wenig ausser Puste, da man einige kleinere Felsstufen meistern muss. Nach insgesamt 5 Stunden (inkl. Pause) erreichten wir die Hütte auf 3202m. Es gibt eine tolle windgeschützte Terasse, von wir in der Sonne den Blick auf Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina genossen.

Mir juckte es ein wenig unter den Schuhsohlen und ich wollte schon bald auf den Gipfel des Piz Languards 3265m, der 65 Höhenmeter über der Hütte liegt. Die äusserst freundliche Hüttenwartin sagte mir noch, dass es nur 15 Minuten dauern würde. So war es dann auch und wir standen wenig später auf dem Gipfelplateau. Der Weg ist ein wenig schwieriger als bis zur Hütte, aber immer noch (bestens) rot-weiss markiert (T3), zweimal gesichert, teilweise ein wenig luftig. Wer Angst hat oder wem schwindelig wird, kann sich auch beim Hüttenteam melden – sie begleiten auf den Gipfel. Die Aussicht von oben ist grandios: Bis Monte Rosa, Ortler und Tödi ist alles dabei, natürlich die umliegenden Gipfel und Seen. Bald ging es wieder bergab und dann war Abendessen angesagt. Die Hütte ist privat und somit gestaltet sich der Ablauf des Abendessens ein wenig anders als man es auf einer SAC-Hütte gewohnt ist. Die Bratwurst mundete sehr! Es gibt ingesamt 24 Schlafplätze, die in dieser Nacht fast belegt gewesen sind.

Der Piz Languard ist sowohl für seine Sonnenauf- als auch untergänge berühmt. Zum Sonnenaufgang am nächsten Morgen machte ich mich um 6h15 nochmal auf den Weg auf den Piz Languard. Oben waren schon einige andere versammelt und warteten auf das Ereignis. Bald war es soweit und die Sonne strahlte Palü und Co an, hüllte St. Moritz in ein violettes Licht und leuchtete den Osten aus. Ein tolles Erlebnis! Nach dem Frühstück ging es auf den Abstieg. Diesmal in die andere Richtung zur Chamanna Segantini. Auf dem Höhenweg dahin sahen wir einige Murmeltiere und Gemse, leider keine Steinböcke, die es oft geben soll. Die Segantini Hütte macht super Kuchen – unbedingt probieren. Dann folgte der lange Abstieg in Richtung Muottas Muragl und um 13h30 waren wir wieder in Pontresina angelangt, wo wir uns noch für die Rückfahrt im Puntschella Cafe stärkten und das Wochenende Revue passieren liessen.

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Veröffentlicht unter 3000er, Kanton Graubünden

Wanderung auf der Moosalp

Auf dem Weg vom Wallis nach Zürich unternahmen wir noch eine kleine Wanderung auf die Moosalp. Die Fahrt zur Alp war abenteuerlich und führt über eine enge und kurvenreiche Strasse auf 2000m. Dafür war die Wanderung gemütlich. Vom Parkplatz beim Restaurant folgt man dem Wegweiser nach Stand (35 Minuten). Von dort hat man einen tollen Blick auf Weisshorn, Mischabelgruppe, Bietschhorn und die Berner. Weiter ging es in einer Schleife zum Boniger See, Breitmattensee, Breitmatte. Nach einer kurzen Mittagspause liefen wir in 45 Minuten zurück zur Moosalp. Zurück ging es die Strasse bis nach Visp, diesmal ein wenig gemächlicher. Die Wege sind gut zu begehen, wir waren ca. 2 Stunden unterwegs. Die Moosalp war uns völlig unbekannt, aber ist ein echter Geheimtipp. Die Gegend ist sehr abwechslungsreich mit Wäldern, Moor, Seen und Heidekraut. Und man weiss erst oben, was man dort für eine tolle Aussicht haben wird. Schade eigentlich, denn die tolle Aussicht auf Berner Alpen und Walliser 4000er ist das absolute Highlight. Insgesamt waren wir ca. 2 Stunden unterwegs, der Höhenunterschied beträgt 100 Meter.



Veröffentlicht unter Kanton Wallis

Gornergrat 3135m

Unsere 2 Mitreisenden fuhren nach Chamonix, um auf die Aiguelle du Midi zu fahren und von da einmal den Mt. Blanc aus nächster Nähe zu betrachten. Da wir gern auch Blick auf die 29 4000er haben wollten, entschieden wir uns, ab Riffelalp auf den Gornergrat zu laufen. Der Weg ist durchgängig gut angelegt, gekennzeichnet mit dem Swiss Topwalk, und sogar als Nordic Walking Strecke geeignet. Wir haben noch einen Abstecher zum Riffelsee und einem Vorsee von ihm gemacht. Ab Mittag zogen mehr Quellwolken auf und es wurde ein wenig windig. Beim Gornergrat war so einiges los, viele Touristen genossen das Wetter und das grandiose Gipfelpanorama. Ich muss sagen, der Gornergrat ist einer der besten Aussichtspunkte in der gesamten Schweiz und toppt für mich bei Weitem das Jungfraujoch. Auf der Aussichtsplattform wollte ich gern noch auf das Hohtälli, dies liessen wir jedoch bleiben. War auch nicht so schlecht, da dickere Wolken aus Italien über Castor und Pollux emporquollen. Somit hiess es bald wieder bergab bis zur Riffelalp, fast auf demselben Weg. Insgesamt waren wir ca. 6 Stunden mit Pausen unterwegs. Zermatt.ch gibt 2h50 für den Hinweg und 2h für den Rückweg aus.



Veröffentlicht unter 3000er, Kanton Wallis

Bella Tola 3025m / Rothorn 2998m

Wir fuhren von unserer Homebase ins Anniviers-Tal nach St. Luc um die Bella Tola in Angriff zu nehmen. Für 10 CHF geht es mit der Seilbahn bergauf auf 2185m zur Tignousa.


Von hier ist die Bella Tola in 2h35 ausgeschrieben. Innerhalb von 20 Minuten hat man die Cabane Bella Tola (2346m) erreicht. Von da geht es weiter, immer den Wegweisern und Markierungen folgend, über Moorgebiet. Der markierte Wanderweg verläuft nicht direkt auf der Fahrstrasse, sondern oberhalb, womit man jedoch ein wenig schneller ist. Dieses Stück ist recht flach, beim nächsten Wegweiser geht dann zur Sache. Wir merkten schon bald, dass es ein heisser Tag wird und ich fragte mich, ob wir nun noch das Rothorn an die Bella Tola ranhängen könnten oder nicht. Wir schraubten uns immer weiter die Kehren hoch, bis wir auf der Schutzhütte auf 2900 Höhenmeter angelangt sind. Kurz Energie auftanken und die letzten 150 Höhenmeter unter die Füsse genommen. Die Wege sind durchgängig einfach, hier und da sollte man jedoch ein wenig aufpassen, wo man hintritt (T2-T3).

Von oben auf 3025m hat man einen fantastischen Blick auf mindestens 24 4000er. Berner Alpen, Walliser, Mt. Blanc… Das Weisshorn dominiert jedoch. Grosses Kino! Wir genossen den Ausblick und machten uns schliesslich auf den Rückweg. Da entschied ich mich, doch noch das Rothorn (2998m) ranzuhängen. Der Weg verläuft über den Grat, ist aber gut zu begehen. Am Gipfel selbst erwartet den Berggänger eine überdachte Gipfelpanorama-Wand – gut für diejenigen, die das Berg-App nicht dabei haben🙂

Dann geht es schnell bergab zur Cabane Bella Tola, wo wir uns den schmackhaften Aprikosenkuchen und den guten Kaffee schmecken liessen. Der schlimmste Teil folgt nun: Der sehr steile Abstieg von der Tignousa nach St. Luc., der teilweise parallel zur Mountainbike-Strecke verläuft. Den kann man sich schenken und eigentlich gleich ein Retourticket mit der Seilbahn lösen (16 CHF). Insgesamt waren wir mit Pausen 6h30 unterwegs.

Annivers-Tal / Blick vom Gipfel
Gipfelkreuz / Weisshorn / Rothorn
Gipfel des Rothorns / Bella Tola
Veröffentlicht unter 3000er, Kanton Wallis

5-Seen-Wanderung oberhalb von Zermatt

Wir fuhren von Zermatt zum Blauherd (2571m), um die 5-Seen-Wanderung zu unternehmen. Der Weg ist einfach und von der Tourismuszentrale ausgeschildert.



Schon kurz nach der Station Blauherd erreicht man den Stellisee, der für seine Matterhorn-Spiegelung bekannt ist. Jedoch war es nicht ganz windstill und das Matterhorn zeigte sich nicht ganz makellos (kleine Fahne). Einige Fotorunden um den See später liefen wir noch hoch zum Berggasthaus Flueund dann bergab durch ein paar Kehren zum Grindjisee, der grün leuchtete. Nach der Mittagspause ging es weiter zum Grüensee, den wir fast verpasst hatten, da wir ihn näher am Gasthaus Grüensee ausmachten. Weiter geht es talwärts Richtung Moosji-See, der einen etwas künstlichen Eindruck machte. Kurz danach weisen schon die Wegweiser nach Zermatt, aber wir liefen noch 100 Höhenmeter bergauf, um dem letzten See, dem Leisee einen Besuch abzustatten. Hier kann man sogar baden. Von hier ging es im rasanten Tempo nach Zermatt. Die Wege sind durchgängig einfach zu begehen.


Natürlich wäre es toll, die Seen und die Spiegelung bei Windstille oder bei Dämmerung zu sehen. Insgesamt waren wir ca. 5 Stunden unterwegs, bergauf waren es 200 Höhenmeter, bergab 1000 Höhenmeter.


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Gsponer Höhenweg

5 Tage Wallis – das Wetter dafür kam wie auf Bestellung! Sonnenschein pur – dies hiess, dass wir unsere geplanten Touren alle so umsetzen konnten.

Am ersten Tag war der Gsponer Höhenweg an der Reihe. Wir liefen vom Kreuzboden nach Gspon, um ein paar Höhenmeter bergauf zu sparen. In Saas Grund lachten uns die Saaser 4000er schon an, auf dem Kreuzboden jedoch zogen schon einige Wolken auf und auch der Dom war im Wolkenkleid gehüllt. Wir liefen zunächst über einige Felsbrocken ein wenig balancierend in Richtung Gspon, bald verlief der Weg jedoch ein wenig einfacher. Nach dem Heimischgartu verläuft der Weg ein wenig durch den Wald. Nach Ueberquerung des Mattwaldbaches erreichten wir die Alp Färiga, wo wir ein wenig Unterschlupf fanden. Hier hat es angefangen zu regnen. Nach kurzer Rast liefen wir weiter, es sind im weiteren Wegverlauf einige ausgesetztere Stellen zu queren. Auch ein Steinschlaggebiet ist dabei, das man schnell durchwandern sollte (Markierung vorhanden). Dann kommt man an der Alp Obere Schwarze wald vorbei und man sieht schon Stalden im Tal. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Gspon, von wo wir mit der Seilbahn bis nach Stalden gefahren sind.

Die Wegzeit beim Kreuzboden stimmt nicht mit denen auf dem weiteren Weg überein. Wir waren ca. 5 Stunden unterwegs (inkl. Pausen). Die Wege sind T2, einige Stellen vielleicht hin zu T3 (Geröll, Steinschlag, teilweise ein wenig ausgesetzt).

Die Tour bietet tolle Ausblicke auf Mischabel-Gruppe und die Saaser 4000er.




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