Santa Cruz – Puerto Ayora und Hochland

Am Morgen führte uns eine 2h-Bootsfahrt auf die letzte bewohnte Insel Santa Cruz. Dies ist gleichzeitig das touristische Zentrum der Galapagos-Inseln. So findet man Bars, Restaurants, tausende Souvenirläden und Reisebüros. Die Geschmäcker werden hier sicherlich auseinandergehen, ob man dies toll findet oder nicht. Zum Hotel nahmen wir die Charles-Darwin-Strasse und kamen noch an einem Fischmarkt vorbei. Wir wussten hier nicht recht, wer die Kunden sind, gab es doch mehr Pelikane in der Schlange als Menschen.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus ins Hochland zu den Los Gemelos, einem Zwillingskrater mit einem Einsturzkrater (Krater geht ins Innere). Hier sieht man viele Vogelarten (wie z.B. eine Galapagos-Taube und viele Darwin-Finken) und Scalesien. Diese Sonnenblumgewächse bzw. Bäume spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem der Insel. Von dort aus fuhren wir zu einem Lavatunnel, durch den wir ein wenig wanderten auf der Suche nach einer einheimischen Eule (fanden sie aber nicht).

Danach folgte der Höhepunkt. Von den Lavatunneln wanderten wir weiter durch Farmland, wo wir freilebende Schildkröten sehen konnten. Sie lagen, assen oder liefen (immer schön langsam) direkt neben dem Weg – wir waren so nah dran, dass wir sie hätten knuddeln können. Sie wirkten so friedlich, glücklich und froh – wie sie dort in Ruhe lebten. Man konnte es ihnen ansehen. Wir blickten zum Schluss von einem kleinen Café noch einmal auf das in Abendsonne getauchte Farmland mit den Schildkröten zurück. Mögen sie dort noch viele Jahrzehnte glücklich dort weiterleben.





Am Fischmarkt von Puerto Ayora
Los Gemelos / Finken
Galápagos Schildkröten
Schildkrötengebiet / Galápaogs-Taube

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