Galapagos-Inseln

Generelles zu den Galapagos-Inseln

Um es vorweg zu nehmen: auf den Galapagos-Inseln gibt es Einwohner, Strassen, Hotels, Flughäfen und – ja zum Teil auch Diskotheken (auch eine private Musikanlage für 3 Leute geht in Südamerika zu Silvester schon mal als Diskothek durch). Dies erstaunte uns – sieht man doch auf Bildern nur Tiere, Pflanzen und Landschaft. Die Inseln sind zu 3% bewohnt, es gibt von ca. 14 grössere Inseln, wovon 4 besiedelt sind (San Cristobal, Florena, Isabela und Santa Cruz). Der Rest ist ein Naturparadies, das streng geschützt wird. Der Einwohner- und Touristenstrom ist reglementiert und es gibt Regeln bzw. Gesetze, an die sich Besucher halten müssen (gilt übrigens für Besucher jeder Nation): man darf keine Tiere füttern oder anfassen, muss sich im Nationalpark mit einem Guide bewegen, darf nur auf dem Weg bleiben und keinen Müll in die Landschaft werfen.

Nicht immer halten sich die Touristen oder Einwohner an diese Gesetze (es gibt keine Strafen bei Missachtung), man sieht Plastikkanister in den Mangroven, Bauschutt und kaputte Toiletten in den Städten usw., Touristen, die die Tiere füttern und ärgern. Die Tiere sind sehr zutraulich, da sie die Gefahr des Menschen nicht kennen (menschlichem Kontakt seit ca. 200 Jahren stehen tausende Jahre Evolution auf den Inseln entgegen). Man kann mit Seelöwen schwimmen, könnte den grossen Schildkröten die Hand schütteln und kleinen Seevogelbabies in ihrem Nest über den flauschigen Kopf streicheln. Welch ein Paradies. Aber jeder (!) Eingriff des Menschen lässt ein Stück dieses Paradies schwinden. Nicht heute, nicht morgen. Aber irgendwann. Lassen wir dies nicht zu. Es tut nicht weh, ein gewisses Bewusstsein zu haben, um ökologisch zu reisen und sich an die Gesetze zu halten.

Einige der bekanntesten Bewohner der Inseln:
Galapagos Pinguin, Rote Klippenkrabben, Blaufusstölpel,
Galapagos Seelöwe, Pelikan und Fregattvogel

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