Action auf dem Spitzmeilen (2501m)

Wir planten zunächt die Wanderung zur Spitzmeilenhütte (2087m) mit optionalen Aufstieg zum Spitzmeilen (2501m). Wir fuhren mit der ersten Gondel auf den Maschgenkamm und liefen zunächst bis Zigerfurgglen, von dort über den Höhenweg zur Spitzmeilenhütte (2.5h; T2). Die Spitzmeilenhütte ist eine der neueren und moderneren Hütten. Nach einem tollen Mandarinenkuchen unterhielten wir uns mit einigen Spitzmeilenberggängern über die „Verhältnisse“ und liefen recht optimistisch weiter Richtung Spitzmeilen. Wir kamen immer näher an den eindrücklichen Berg bzw. dessen Gipfelaufbau. Auf der Rückseite konnten wir dann schon bald die Einstiegsstelle ausmachen. Wir beobachteten kurz das Treiben an der fast senkrechten Wand und starteten. Ich kehrte aber bald um und wartete einen Moment, versuchte es dann aber doch nochmal, diesmal ohne Rucksack. Das erste Stück mit der Eisenkette ist das schwierigste, man muss ziemlich hoch steigen und Tritte suchen. Die restlichen 30m geht es mit Hilfe von Fixseilen über Felsstufen weiter. Ggf. könnte man sich hier mit einem Y-Klettersteigseil/Karabiner „sichern“. Aber schon bald hat man das Gipfelbuch erreicht, die restlichen Meter zum ausgesetzten Gipfel mit Gipfelkreuz schenkte ich mir, war schon genug Adrenalin. Dann hiess es auch schon bald wieder runtergehen bzw. rutschen oder was auch immer… Irgendwie sind wir dann doch unten angekommen. Man sollte auch auf Steinschlag achten, es kamen ein paar Steine runter. Sicherlich wäre es gut, darauf zu achten, dass niemand über einem läuft (das regelten wir mit Rufen und kameradschaftlichen Warten). Insgesamt würde ich die Passage mit T5 und II bewerten.
Ein wenig aufgeputscht ging es dann weiter Richtung Wissmeilen, der schnell erreicht ist und einen tollen Rundblick bietet. Bergab liefen wir dann den Wissmeilenpass, den ich mit T4 bewerte, auch hier braucht man stellenweise die Hände zum stützen. Warum dieser weiss-rot gekennzeichnet ist, ist mir ein Rätsel. Bald macht der Weg einen Rechtsknick und wir liefen bergab in Richtung SAC-Hütte Spitzmeilen, aber linkerhand des Madseelis. Hier war auch nochmal ein wenig Acht-geben auf dem Weg angesagt (T3), bis es dann auf einem normalen Weg weiterging bis zur Alp Fursch. Von dort geht es dann oberhalb der Alp Panüöl leicht bergauf zur Maschgenkamm-Bergstation (T1/T2), wo wir pünktlich (fast) die letzte Gondel ins Tal nahmen.

Insgesamt war es eine tolle Tour mit 1000 Höhenmetern bergauf und bergab, schönes Wetter, abwechslungsreich (T1-T5) und eine gute Herausforderung.
Unser Trainingsgebiet heute Spitzmeilen und Wissmilen / Spitzmeilen / Spitzmeilenhütte
Leckerer Kuchen in der Hütte / Blick Richtung Graubünden / Glärnisch
Alpen / Tödi / Churfirsten

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