New York City

Zeit wurde es, denn ich war noch niemals in New York. Und so hiess es: New York, New York!

Vor Ort war ich doch ein wenig überfordert, gibt es zu den 8.5 Mio Einwohnern sicher genauso viele Taxis und Touristen in der Stadt. New York bestätigte einige Klischees: gelbe Taxis, schrillende Sirenen, Musicals am Broadway, der Sog der Schnelligkeit, dem man sich nur schlecht entziehen kann, Coffee-to-go, Models, Gentlemen, Obdachlose mit all ihrem Hab und Gut auf der Nobel-Einkaufsstrasse Fifth Avenue, Wolkenkratzer bis zum Himmel, Prunk und Pranz neben schäbigen Ecken, Melting-Pot aller Kulturen. Die Stadt ist sehr vielseitig, von Shoppen bis zu Galerien mit den teuersten Meisterwerken ist alles dabei. Langweilig wird es nie, denn es ist the city that never sleeps.

Wer es ruhig mag, sollte hin und wieder eine Auszeit vom Trubel im Central Park oder im Financial District nehmen oder zur Liberty Island bzw. Ellis Island fahren. Besonders viel Trubel gibts am Broadway (Theater District) und am Times Square. Dort lebt sie auf, die Leuchtreklame.

Die beste Sicht von oben auf den Big Apple hat man vom Top of the Rock oder vom Empire State Building (das höchste Gebäude New Yorks). Ich empfehle das Top of the Rock, da dort Zeiträume vergeben werden, an denen man nach oben kann und damit das lange Anstehen entfällt. Im Empire State Building gab es auch am Abend Schlangen mit ca. 2h Wartezeit.

Eine Doppeldecker-Busfahrt ist auch empfehlenswert, da die Distanzen z.T. doch recht gross sind. Man kann Aus- und Einsteigen, wo man möchte. Ich fand das sehr praktisch. Die Anbieter bieten verschiedene Routen an (Uptown, Downtown, Brooklyn, Night-Tour).

Stichwort Kunst: das Museum of Modern Art lohnt sich, sieht man dort weltbekannte Gemälde von Picasso, Warhol, Chagall, Dahlí u.v.m. Schön ist auch der MoMA Design Store, wo man originelle Mitbringsel kaufen kann.

Die Freiheitsstatue kann man gut von der Staten Island Ferry (kostenlos) anschauen, die an ihr vorbei fährt. Auch von Board der Circle Line Cruise-Schiffe kann man Lady Liberty zuwinken. Direkt nach Liberty Island kommt man mit Fähren vom Battery Park (es empfiehlt sich, das Ticket vorher schon zu kaufen, denn auch hier gibt es viel Wartezeit). Auf das Monument kommen pro Tag 250 Menschen, die Tickets sind also limitiert. Beim Aufstieg aufs Monument kann man dann der Lady unter den Rock schauen. Die Fahrt zu Lady herself lohnt sich, schliesst sich danach auf der Rückfahrt noch der Besuch von Ellis Island an, wo im Museum eindrücklich die Hoffnungen und Enttäuschungen von Tausenden Immigranten gezeigt wird.

Den Melting-Pot aufspüren kann man am besten bei einem Spaziergang von Chinatown, über Little Italy nach Soho. Man merkt, wie sich von Block zu Block die Szenerie ändert. Von chinesischen Schriftzeichen und Peking-Ente zu Pizza und Espresso bis zum trendigen Viertel mit seinen Designerläden, findet man alles.

Unbedingt sehen: Brooklyn Bridge, Flatiron Building und Chrysler Buidling. Alles Wunder der Architektur.









Lady Liberty auf Liberty Island, mit Blick nach Manhattan
Times Square / Broadway
World Financial Center / Wall Street mit Stock Exchange
Ground Zero (Baustelle) / Erinnerung an 09/11 im Battery Park
Chinatown
Brooklyn Bridge mit Blick nach Manhattan
Brooklyn Bridge und Manhattan von DUMBO aus / Central Park
Tribute to John Lennon im Strawberry Field (Central Park) / Guggenheim Museum
Blick vom Top of the Rock (Rockefeller Center) Richtung Osten / Westen
Ferry Cruise – Empire State Building / World Financial Center mit Ground Zero
Taxis / Empire State Building
Blick vom Empire State Building nachts Richtung Hudson River (Uptown), Richtung Chrysler Building
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