Vom Toggenburg ins Lintthal

Unsere Schneeschuh-SAC Tourengruppe trotzte den schlechten Wetteraussichten und begab sich auf eine lange Tour vom Toggenburg ins Linthtal. Ursprünglich war eine andere Tour westlich des Speers zur Elisalp geplant, aufgrund der Lawinensituation wurde jedoch umgeplant.

Zunächst verlief die Tour von Nesslau (759m) über Felder recht steil bergauf, danach entlang des Waldes und durch den Wald über Laui zur Wolzenalp. Dort, nach 2.5h Wanderung angelangt, stärkten wir uns kurz mit einer heissen Suppe, um wieder startbereit für die nächsten 2.5h zu sein. Ab diesem Zeitpunkt wechselte der anfangs blaue Himmel zu einem grau in grau. Wir liefen hinter der Wolzenalp bergab durch den Wald (200 Höhenmeter) zur Hinteren Allmen (Steintal). Von dort ging es weiter Richtung Speer, jedoch hielten wir uns links. Schon bald kam der nächste steile Anstieg, wobei wir uns immer mehr dem Tanzboden (1443m) näherten. Schon bald sahen wir das Ziel in der Ferne, was wir schliesslich nach ca. 6h Gesamtwanderzeit erreichten. Als kleine Belohnung zeigten sich Himmel und Sonne von ihrer freundlichen Seite.
Nach einer kurzen Pause stiegen wir nach Rieden (717m) ab. Vom Tanzboden nach Rieden verläuft ein gespurter Winterwanderweg, jedoch stiegen wir eher direkt nach Rieden ab, um Zeit und Weg zu sparen. Da das nächste Postauto ab Rieden erst 1h45 später fahren würde, liefen wir weiter teils über Felder, teils auf der Strasse nach Kaltbrunn (441m), das wir pünktlich mit dem Einbruch der Dunkelheit erreichten.
Somit ging ein anstrengender, aber schöner Tag in der schönen Natur zu Ende. Die Fotos sind wiederum mit meiner Handy-Kamera aufgenommen wurden. Zum Glück ist meine Digi-Cam mittlerweile wieder aus Costa Rica heimgekehrt.

Nesslau / Hinten in der Mitte Speer
Stockberg mit Säntis im Hintergrund
Speer / Auf dem Tanzboden Blick zur Linthebene und Zürichsee

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