Winterwanderung auf dem Gurten

Eigentlich wollten wir ins Berner Oberland, allerdings sahen die Wetterbedingungen in den Webcams nicht so besonders gut aus. Also entschlossen wir uns zu einer kleinen Tour auf den Gurten, den Hausberg von Bern. In Bern selbst klarte es allmählich ein wenig auf, wohingegen in den Alpen immer noch die Wolken hangen.

Wir liefen von der Talstation Wabern linkerhand den markierten Wanderweg entlang, zunächst ein wenig durch den Wald an einigen Ponys vorbei, danach auf der kleinen Strasse weiter. Wir folgten der Strasse und kamen bald im Gurtendörfli an. Sehr schön gelegen, das kleine Dörfli – man rechnet nicht mit der wirklich schön anzusehenden Ansammlung von Gehöfen und Häusern (und Katzen). Ab hier wurde es winterlicher und wir liefen weiter bergauf Richtung dem höchsten Punkt des Gurten und dem Gurten Kulm. Leider hatten wir nur gute Sicht Richtung Bern und Jura, die Alpen hatten immer noch den grauen Vorhang zugezogen.
Nach einem Kaffee und Schokoladenkuchen liefen wir bergab entlang der Gurtenbahn, allerdings auf dem breiten (Schlittel?-)Weg. An der Talstation beschlossen wir, entlang der Aare mit einem weiteren Café-Umweg in der Innenstadt nach Hause zurückzulaufen. Uns hat es sehr gut gefallen. Es muss nicht immer weit weg und hoch hinaus gehen – auch wenn ich das nächste Mal auf dem Gurten gern die Berner Alpen sehen würde.


Gurten-Kulm / Bantinger auf der anderen Seite

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