Weissmies – Geburtstags-4000er

Als Geburi-4000er sollte es das Weissmies (4023m) werden. Vor längerer Zeit hat unser Papa schon einmal die Weissmiesüberschreitung gemacht, jetzt wollten wir es auch einmal kennenlernen. Dazu wollten wir uns nach unserem ersten 4000er, dem Breithorn, vor ein paar Wochen ein wenig steigern. Wir buchten spontan einen Bergführer (zum Glück gab es noch einen) und fuhren am Vortag nach Saas-Grund. Das Wetter spielte mit, am Morgen gab es wolkenlosen Himmel und die Sonne kam hervor. Los ging es mit der ersten Bahn nach Hohsaas (3101m). Gleich hinter der Hütte hiess es dann Material anlegen. Gletscherspalten hatte es nur ein paar (die meisten sind gut eingeschneit), durch eine ausgelaufene Spur mit kleinen Schneebrücken konnte man sie gut überwinden. Vorbei an den Gletscherabbrüchen mit Blicken auf die Mischabel-Gruppe und Alphubel und Allalinhorn. Die kleineren steileren Passagen (bis 40°) konnten wir gut meistern. Auf dem Gipfelhang wurde es dann nur ein wenig kalt und windig, was auf dem Gipfel wieder nachgelassen hatte. Von oben hatten wir eine phänomenale Sicht auf alle tollen Berge im Wallis und konnten bis sogar bis zum Aletschgletscher, Jungfrau und Finsteraarhorn schauen. Nur Richtung Italien gab es Quellwolken satt. Abwärts ging es sehr schnell, schon bald waren wir in Hohsaas beim wohlverdienten phänomenalen Rösti. Insgesamt war die Tour einfach fantastisch, phänomenal und gigantisch. Konditionell fanden wir sie moderat anspruchsvoll und technisch einfach. Wir brauchten 3 Stunden für den Aufstieg (920 Höhenmeter) und 1.5 Stunden für den Abstieg. Ein toller Geburtstag!







Gletscherabbruch / Weissmies
Bietschhorn im Hintergrund / Gipfelflanke (hier wehte ein kräftiger Wind)
Markmartstausee mit Monte Rosa Massiv / Lagginhorn und im Hintergrund Aletschgletscher und Finsteraarhorn
Blick zurück Weissmies / Mischabelgruppe (u.a. Lenzspitze, Dom, Nadelspitze)
Gletscherwelt Weissmies
Normalroute / Weissmiesgipfelaufbau von der Hohsasshütte

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