Breithorn

Wir hatten uns für unseren ersten 4000er das Breithorn (4164m) herausgesucht, das als der einfachster 4000er gilt (irgendwie muss man ja anfangen). Wir gingen in einer 4er Seilschaft mit Bergführer (er war über 400 mal auf dem Matterhorn!) ab dem Klein Matterhorn (3899m) über die Normalroute (ca. 350hm). Von dort geht es zunächst flach über den Gletscher, auf dem noch viel Schnee lag, bis zum eigentlichen Gipfelaufstieg. Dort schnallten wir uns die Steigeisen an, und dann ging es über Firn nicht direkt über die Autobahn, sondern daneben bei einem kleinen Felsvorsprung nach oben. Mit uns gab es zahlreiche andere Seilschaften, die wie Ameisen auf einem Ameisenhaufen unterwegs waren. Von oben hatten wir semi-optimale Sicht auf die umliegenden Berge – Richtung Italien gab es gute Sicht (Gran Paradiso und Monte Visio), das Matterhorn war noch duschen, Monte Rosa-und Mischabel-Ketten waren in den Wolken, die Sicht auf die nächsten umliegenden 4000er war aber sehr gut. Wir waren froh, dass das Wetter relativ gut gehalten hat – es war nur sehr windig auf dem Gipfel. Nach 3h waren wir wieder am Ausgangspunkt. Es war eine sehr schöne Tour und eine gute Erfahrung – auch als Höhentest, den wir gut bestanden haben. Tour mit 4er Seilschaft mit Bergführer von Alpine Center Zermatt.





Gipfelhang (eigentlich ist es schon eine 35 Grad-Neigung, nur erkennt man es nicht), Wanderautobahn auf den Gipfel
Breithornmassiv mit dem Hauptgipfel und den Breithornzwillingen, Firnkuppe am Gipfel (hier erkennt man eher die Höhe des Aufstieges)
Blick von oben auf die Mischabelgruppe (Dufourspitze), Matterhorn duscht
Blick auf Gletscher und Rimpfischhorn und Strahlhorn, Ziegenparade mitten in Zermatt

Dieser Beitrag wurde unter 4000er, Kanton Wallis veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.