Hochtourenkurs Albert-Heim-Hütte

Dieses Wochenende stand ganz im Zentrum von Ausbildung. Um endlich auch mal die ein oder andere Hochtour machen zu können, wollten wir uns das nötige grundlegende Know How aneignen. Am Samstag hatte das Wetter gar nicht mitgespielt: in Tiefenbach hang der Nebel und verdeckte die Sicht auf die Berge. So übten wir im Trockenen das Anseilen, Seilverkürzen und den Schweizer Flaschenzug. Als wir am Nachmittag auf die Hütte aufstiegen begann es zu regnen – auch am Abend auf der Hütte zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite. Der Hüttenaufstieg ist einfach, jedoch mussten wir zahlreiche Schneefelder passieren – alle aber recht kurz und sehr gut machbar. Am Sonntag um 5.30h genügte ein Blick aus dem Hüttenfenster, um sich vom Schönwetter zu überzeugen. Wer hätte das gedacht nach dem verregneten Samstag. Voll motiviert stärkten wir uns beim super Morgenessen und dann ging es aufs Kursgeländer hinter der Hütte. Wir übten dort Sturz- und Fallübungen und Verankerungen. Danach ging es auf den Gletscher (2730m), der noch sehr stark verschneit ist. Die Zeit war zu knapp, um weiter nach oben auf ein Eisfeld zu gehen, so dass wir das Steigeisenlaufen im Schnee übten. Die Zeit verging rasend schnell und wir mussten schon wieder auf die Hütte, um nach Tiefenbach abzusteigen. Insgesamt war es ein sehr lehrreiches Wochenende dank der drei sehr kompetenten und erfahrenen Kursleiter vom SAC Uto. Danke vielmals. Anfangs war ich ein wenig überfordert von den vielen neuen Sachen, aber jetzt fühle ich mich super motiviert, auf eine (leichte) Hochtour zu gehen.

Blick von der Albert-Heim-Hütte / Galenstock
Urner Berge / Galenstock
Blick vom Tiefengletscher zur Hütte / „Kamelberge“
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