Weitwandern – Zürich – Albisüberquerung – Zürich

Von Hikr.org inspiriert starteten wir heute zur geplanten Albisüberquerung plus einem Abstecher nach Horgen – wenn schon nicht weit nach oben, dann eben lang und weit. Als wir aus der Haustüre sind, versteckte sich der Üetliberg noch im Hochnebelkleid („Wo ist der Üetliberg?“). Als wir jedoch um 07h15 von der Tramhaltestelle 13 Albisgüetli starteten, hatte sich der Hochnebel im Stadtkessel festgesetzt und der Blick zum ersten Zwischenziel war frei. Wir liefen den Laternenweg und standen wie geplant um 8 Uhr fast allein auf dem Üetliberg. Von dort ging es zunächt dem Grat entlang über Felsenegg, Buechenegg und Albispass (kleine Kaffeepause). Mittlerweile hatte sich weitgehend der Nebel verzogen und wir konnten Rigi, Pilatus und sogar die prominenten Berner Oberländer sehen. Zu linker Seite natürlich der Zürichsee, rechts zeigte sich schon bald der Zugersee. Weiter ging es via Bürglen auf das Albishorn, wo wir einen weiteren Kaffeestopp einlegten. Der Abstieg nach Sihlbrugg Station verlief entlang der Wegweiser, wobei wir durch einen kleinen Schlenker ein wenig Zeit verloren (Ankunft kurz nach 13 Uhr). Ab Sihlbrugg Station führt der Weg durch eine Unterführung linker Hand auf den Horgenberg nach Wüeribach. Hier heisst es nochmal Zähne zusammenbeissen, es sollte die letzte grössere Steigung sein. Entlang einiger Bauerngehöfe stoppten wir an einem Wegweiser, der auch Zürich (3 Stunden) anzeigte. Da wir gut in der Zeit lagen, beschlossen wir kurzer Hand auch den Weg zurück nach Zürich per pedes zurückzulegen. Dieser verlief recht unspektakulär zunächt durch den Sihlwald (links der Autobahn), später ab Thalwil rechts von der Autobahn durch Wohngegenden durch Thalwil und Rüschlikon. Langsam wurden die Beine müde und der Weg gefühlt immer länger, aber noch bevor die Gewitterwolken Zürich näher kamen, erreichten wir die Tramhaltestelle Wollishofen.Insgesamt waren wir mit Pausen 10 Stunden unterwegs.

Die Streckendistanz ist schwierig einzuschätzen, wir hatten kein GPS dabei. Wenn ich die Strecke bestehender Berichte und Google kombiniere, kommen wir vielleicht auf knapp 40 Kilometer. Höhenmeter auf- und abwärts wahrscheinlich gegen 1200m. Die Wege waren durchweg unkritisch (T1 bis T2), teilweise asphaltiert, und die einzelnen Ziele und Wanderwege sind gut ausgeschildert.



Weinbergschnecke auf dem Üetliberg / Üetliberg
Blick vom Üetliberg Hochnebel / Felsenegg
Baum / Buechenegg
Lämmchen / Rigi mit Zuger See
Tiere
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