Osterwochenende in Zermatt

Weisse Ostern in den Bergen: Uns hat es über die Osterfeiertage nach Zermatt verschlagen, wo wir Schneeschuh- und Winterwandern wollten. Nach einem äusserst verschneiten Freitag wurden wir am Folgetag mit bestem Wetter belohnt. Wir sind mit der Bergbahn zum Rothorn Paradise auf 3103m, von wo wir eine atemberaubende Sicht auf die meisten der 38 4000er rund um Zermatt hatten (leider verwehrten uns einige dickere Wolken die Sicht auf das Weisshorn – neben dem Matterhorn sicher einer der schönsten Berge der Schweiz). Danach ging es per Seilbahn bis zur Mittelstation Sunnega und von dort mit den Schneeschuhen zurück nach Zermatt – ein filmreifer Abstieg. Am nächsten Tag lagen wieder einige Wolken über Zermatt, nur kurz konnten wir das „Horn“ zaghaft erahnen. Wir haben eine kleine Winterrundwanderung unternommen. Es ging von Zermatt über „Zum See“ nach Furi (2.1 km) und von dort nach Zmutt, einem verschlafenen Bergdörfchen, wieder zurück nach Zermatt (3.5 km). Am letzten Tag ging es per Auto der Sonne im Wallis entgegen. Leider waren die Wolken schneller als wir, so dass es bei der Riederalp und Bettmeralp bzw. Leukerbad nur zu einem kurzen Abstecher reichte. Unser Fazit: Zermatt ist immer wieder schön, das Matterhorn grandios. Leider sind die Winterwanderwege auf der Homepage von Zermatt besser ausgeschildert als in natura, in Zermatt sollte für die Nicht-Skifahrer noch ein wenig mehr gemacht werden.



Matterhorn von Zermatt aus / Nordend, Dufourspitze, Liskam
Castor und Pollux, Breithorn, Kleines Matterhorn / Ober Gabelhorn
Matterhorn / Täschhorn, Dom
Unsere Kollegen auf der Zwischenstation „Zum See“ / Blick auf Zermatt von Furi
Eisfälle auf dem Weg nach Zmutt / Typische Walliser Hütte
Das Horn wolkenverhangen / Panorama in der Nähe der Riederalp
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